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Aktuelles

Ostergruß 2015

Parchim, den 12.4.2015


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde, 

im Mai sind es 20 Jahre her, dass das Edith-Stein-Haus mit seiner Arbeit begann. Am 5. Mai 1995 startete der erste Kurs. Doch das Haus konnte damals noch nicht voll belegt werden, da die Räume im Untergeschoss wegen eines Bauschadens gesperrt waren. Am 15. Mai wurde dann durch Weihbischof Norbert Werbs die Kapelle konsekriert. Erst im März 1996, nach Beseitigung der letzten Baumängel, weihte Erzbischof Ludwig Averkamp das ganze Haus feierlich ein. Die Hausbelegung in den ersten Jahren war ausgezeichnet, da auf Veranstaltungsformen, Kontakte und Referenten der Vorgängereinrichtung, des Nikolausstiftes, aufgebaut werden konnte und neue Veranstaltungsformate großen Anklang fanden, besonders die Ost-West-Seminare zur geistigen Überwindung der deutschen Teilung. Aber auch Seminare, die Inhalte vermittelten, die in der Zeit des Kommunismus verboten oder mangels geeigneter Referenten nicht zugänglich waren, fanden regen Zuspruch. Schwester M. Magdalena und Schwester M. Hiltrud von den Missionsschwestern vom Heiligen Namen Mariens (Netter Schwestern) leiteten die Hauswirtschaft und garantierten einen nahtlosen Übergang vom alten Exerzitienhaus auf das neue Edith-Stein-Haus. Die geistliche Begleitung lag damals in den erfahrenen Händen von Prälat Heinz Joachim Justus und Pater Christian Geisler. Dadurch war immer ein Priester im Haus als Ansprechpartner zur Verfügung. Die Mitarbeiter in Büro und Hauswirtschaftsbereich wurden anfangs durch Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen teilweise ausgebildet und finanziert. Das entlastete den Haushalt erheblich und half, die Teilnehmerbeiträge niedrig zu halten. Das war auch wichtig, denn die Einkommen in den damals neuen Bundesländern waren noch gering.

Nach nunmehr 20 Jahren Edith-Stein-Haus schauen wir mit Dankbarkeit auf eine erfüllte Zeit mit Höhen und Tiefen zurück und hoffen unter geänderten Rahmenbedingungen, auch weiterhin für die Menschen in unsere Kirche, in unserem Bundesland und darüber hinaus in ganz Deutschland einen Beitrag zur geistigen und geistlichen Stärkung und Erneuerung zu leisten. Das wollen wir am 22. August feiern und laden Sie dazu jetzt schon ganz herzlich ein. Weiter Informationen werden folgen.

Mit österlichem Gruß

Ihr

Dr. Stephan Handy
Diakon

Grußwort zum Frühjahr 2015

Parchim, den 18.2.2015


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

in den letzten Tagen gab der Frühling schon ein kleines Intermezzo und hat Hoffnung auf das
Ende der kalten Jahreszeit geweckt. Aber da müssen wir uns noch etwas gedulden. So ist es auch
in vielen Dingen des Lebens. Wir sind gern geneigt, schon die kleinsten Signale in eine Richtung
als Durchbruch zu werten, werden dann aber enttäuscht, weil wir übersehen, dass das Leben
eigenen Gesetzen und nicht unseren Wünschen folgt.
Auch die Politik unterliegt im Allgemeinen diesen Regeln. Sei es nun das Problem mit den griechischen
Finanzen oder die Befriedung der Ostukraine. Allerdings habe ich Zweifel, dass die Perspektive,
die die Bundeskanzlerin aufgezeigt hat, der Realität nahe kommt. Ein langer Atem ist
sicher nötig und ein konsequentes Festhalten an den Sanktionen gegenüber dem Aggressor. Aber
sind westliche Gesellschaften dazu überhaupt noch in der Lage? Es scheint sich zu wiederholen,
was in der Geschichte vor 70 Jahren ein blutiges Ende fand. Hoffen wir auf und beten wir für einen
friedlichen Ausgang dieses Konfliktes.
Ein erfreuliches Ende fand die Suche nach einem neuen Erzbischof für unser Bistum. Am 14. März
wird der bisherige Generalvikar des Erzbistums Köln, Stefan Heße, in Hamburg zum Bischof
geweiht und in sein neues Amt eingeführt. Begleiten wir ihn mit unserem Gebet, dass er mit den
Gaben des Heiligen Geistes die Kirche im Norden unseres Landes gut leite und in eine
hoffnungsvolle Zukunft führt.
Mit freundlichem Gruß


Ihr
Dr. Stephan Handy
Diakon