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Aktuelles

Grußwort zum Frühjahr 2015

Parchim, den 18.2.2015


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

in den letzten Tagen gab der Frühling schon ein kleines Intermezzo und hat Hoffnung auf das
Ende der kalten Jahreszeit geweckt. Aber da müssen wir uns noch etwas gedulden. So ist es auch
in vielen Dingen des Lebens. Wir sind gern geneigt, schon die kleinsten Signale in eine Richtung
als Durchbruch zu werten, werden dann aber enttäuscht, weil wir übersehen, dass das Leben
eigenen Gesetzen und nicht unseren Wünschen folgt.
Auch die Politik unterliegt im Allgemeinen diesen Regeln. Sei es nun das Problem mit den griechischen
Finanzen oder die Befriedung der Ostukraine. Allerdings habe ich Zweifel, dass die Perspektive,
die die Bundeskanzlerin aufgezeigt hat, der Realität nahe kommt. Ein langer Atem ist
sicher nötig und ein konsequentes Festhalten an den Sanktionen gegenüber dem Aggressor. Aber
sind westliche Gesellschaften dazu überhaupt noch in der Lage? Es scheint sich zu wiederholen,
was in der Geschichte vor 70 Jahren ein blutiges Ende fand. Hoffen wir auf und beten wir für einen
friedlichen Ausgang dieses Konfliktes.
Ein erfreuliches Ende fand die Suche nach einem neuen Erzbischof für unser Bistum. Am 14. März
wird der bisherige Generalvikar des Erzbistums Köln, Stefan Heße, in Hamburg zum Bischof
geweiht und in sein neues Amt eingeführt. Begleiten wir ihn mit unserem Gebet, dass er mit den
Gaben des Heiligen Geistes die Kirche im Norden unseres Landes gut leite und in eine
hoffnungsvolle Zukunft führt.
Mit freundlichem Gruß


Ihr
Dr. Stephan Handy
Diakon